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Überzeugungsarbeit für die Zukunft flüssiger Kraftstoffe

Die Mineralölwirtschaft hat gute Argumente für die Zukunft flüssiger Kraftstoffe vorgelegt. Nahezu CO2-neutrale flüssige synthetische Kraftstoffe aus grünem Strom (E-Fuels) sind klimapolitisch notwendig und wirtschaftlich eine Win-Win-Situation. In den Studien wurden Vorteile wie Klimaneutralität, Speicherbarkeit und Verwendung in herkömmlichen Motoren herausgearbeitet. Die Dokumente zeigen, dass nicht nur Elektromobilität, sondern auch E-Fuels einen Teil der zukünftigen Mobilität darstellen werden. Nur so können die Klimaschutzziele der Bundesregierung 2050 erreicht werden.

Nun gilt es, die Politik und Wirtschaft von diesen Vorteilen zu überzeugen. Neben zahlreichen Einzelgesprächen hat der MEW in Berlin jüngst eine Veranstaltung „Energie am Mittag“ zum Thema E-Fuels für Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, den Ministerien und Landesvertretungen mit ca. 70 Teilnehmern durchgeführt. Die Mineralölverbände MEW/bft, Uniti, MWV sowie IWO führten im letzten Jahr einige Veranstaltungen über Studienergebnisse und deren Folgerungen in München, Stuttgart, Düsseldorf und Brüssel mit einem Fachpublikum durch. Die Veranstaltungen waren qualitativ hochwertig besetzt und mit rund 40 bis 60 Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft gut besucht.

Diese Art der Beschäftigung mit dem Thema E-Fuels im Diskurs erwies sich als sehr fruchtbar. In Düsseldorf etwa diskutierten Ende 2018 Experten zum Thema „Alternative Kraft- und Brennstoffe – eine Klimaschutz-Lösung für Verkehr und Wärme? Voraussetzungen, politische Rahmenbedingungen, Marktfähigkeit“. Arne Siemens berichtete als Koordinator erneuerbare Kraftstoffe der Audi AG über die unternehmenseigenen Projekte des Unternehmens in Werlte. Dr. Peter Sauermann (BP Europe) machte deutlich, dass E-Fuels neben anderen Technologien eine der Zukunftsoptionen sein können. Forscher wie Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie stellten den aktuellen Forschungsstand dar. Als Vertreter der Politik warb Christoph Dammermann (FDP), Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, für Technologieoffenheit in der Energieversorgung auch im Zusammenhang mit E-Fuels. Deutlich wurde in der Diskussion, dass die Teilnehmer eine Vorfestlegung auf einzelne Technologien, wie ausschließlich Elektromobilität, nicht für sinnvoll halten.

 

MEW, Dr. Steffen Dagger

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